Warum -gate?

Gestern hatten sich gleich zwei Linguistik-Blogs mit meinem Vorschlag für den Anglizismus des Jahres 2011, -gate, beschäftigt. Zum einen hätten wir da Kristin Kopfs Beitrag in ihrem Blog [ʃplɔk] (im Weiteren „Kristin“) und zum anderen Susanne „Suz“ Flach’s1 Beitrag in ihrem Sprachblog */ˈdɪːkæf/ (im Folgenden „Suz“).

Warum -gate?

Zunächst ein paar Worte zur Nominierung und meiner Begründung derselben.

Allem voran freut es mich, dass ich ein wichtiges Ziel, das ich bei der Nominierung im Sinn hatte, bereits etappenweise erreicht habe: Es wird drüber geredet und das mit notwendiger Tiefe.

Der wohl einzige Grund, warum ich die Wahl zum Anglizismus des Jahres überhaupt unterstütze, liegt darin, dass man sie als Aufhänger für eine populärwissenschaftliche Betrachtung sprachwissenschaftlicher Themen heranziehen und damit die Sprachwissenschaft als solche einem breiteren Publikum nahe bringen kann. Meiner Meinung nach eignet sich das Affix (?) -gate dafür hervorragend: Um zu erklären, was es damit auf sich hat, was die Besonderheiten dieses Wortes oder Wortteiles sind, muss man recht tief in die Linguistik einsteigen; und das auf mehreren Ebenen, darunter Morphologie, Semantik, Etymologie, Pragmatik und (vielleicht) Phonologie.

Genau das tun Kristin und Suz, also hätte ich mein Ziel im Prinzip bereits erreicht.

Morphologie

Meine Intuition bei der Nominierung war, dass es sich bei -gate um ein so genanntes gebundenes Morphem handelt. Das sind Wortteile, die nur in Verbindung mit anderen Wörtern oder Wortteilen auftauchen können, aber nicht alleine. Ein klassisches Beispiel dafür wäre die Himbeere. Das ist ein zusammen gesetztes Wort, das aus den Teilen him und beere besteht. Beere ist ein eigenständiges Wort, genauer: ein freies Morphen, d.h. wir können es allein verwenden, wie in Ich esse leckere Beeren, oder es an andere Wörter anhängen:

  • Erd-Beeren,
  • Blau-Beeren,
  • Braun-Bären…

Bei diesen Beispielen sind auch die jeweiligen Erstglieder freie Morpheme, die wir wiederum alleine oder an Anderes angehängt verwenden können:

  • Ich esse blaue Beeren
  • Ich trinke Blausäure
  • Ich esse Erde
  • Ich esse Erdäpfel2

Mit dem him aus Himbeere ist das aber nicht möglich. Dieses him ist an die Tatsache gebunden, dass es nur in Verbindung mit einem anderen Morphem verwendet werden darf, in diesem speziellen Fall sogar daran, dass es an das Morphem beere gebunden ist (Zumindest fällt mir kein heute noch geläufiges Beispiel ein, wo man dieses him noch anders verwenden kann).

Meine Annahme bei der Nominierung von -gate war nun, dass es sich dabei von seiner Natur her um dasselbe wie him handelt: Ein gebundenes Morphem, das man (zumindest im Deutschen) nur in Verbindung mit einem anderen Wort oder Wortteil verwenden kann.

Spätestens seit diesem Artikel in der F.A.Z. vom 21. Januar diesen Jahres weiß ich aber, dass Gate sich inzwischen morphologisch verselbständigt hat, also auch frei verwendet werden kann. Suz geht im Abschnitt Kompositum? ihrer Analyse auf weitere Beispiele für eine freie Verwendung ein und ich würde hier einlenken und zustimmen, dass gate nicht (mehr) zwangsweise gebunden sein muss. Eine hochaktuelle Entwicklung, dennoch.

Semantik

Neben der Frage nach der Wortart von Gate selbst ist auch die nach der Wortart der mit ihm gebildeten Komposita nicht uninteressant. Kristin vertritt die Auffassung, dass mittels -gate gebildete Wörter Eigennamen seien.

Eigennamen gehen mit einigen Eigenschaften einher. Wenn -gate-Komposita tatsächlich Eigennamen sind, sollten sich diese Eigenschaften dort wiederfinden lassen.

Eine Eigenschaft von Eigennamen ist, dass sie sich auf ein fest definiertes Ereignis oder eine feste (möglicherweise ein-elementige) Menge von Individuen beziehen. Namen von Personen beziehen sich auf die damit benannten; Die Oktoberrevolution von 1917 bezieht sich auf eben dieses Ereignis im Russland des ausgehenden langen 19. Jahrhunderts; Patrick Schulz aus Leipzig bezieht sich auf eben die Person, die diese Zeilen hier verfasst hat; Der Watergate-Skandal bezieht sich auf eben diesen Skandal, der den zukünftigen Earth-Präsident, Richard Nixon, dazumal zu Fall brachte. Was die -gate-Komposita betrifft, stimme ich Kristin bei der Analyse der Wortklasse zu.

Doch haben wir oben bereits herausgefunden, dass Gate sich inzwischen verselbständigt hat. Bezeichnet wird damit ein unbestimmtes Element der Menge der mittels -gate benannten Ereignisse oder, im Plural entsprechend, eine (unechte) Teilmenge derselben Menge. Damit gehört Gate zur selben Wortklasse wie beispielsweise das Wort Revolution, welches zwar in Verbindung mit anderen Teilen (wie Oktober, s.o.) durchaus einen Eigennamen bilden kann, selbst aber kein Eigenname ist, sondern schlichtweg eine Bezeichnung für eine Menge von Ereignissen.

Etymologie

Auch die Geschichte von -gate ist eine interessante Sache. Zuerst war da dieser Gebäudekomplex im Herzen von Washington, D.C., das den Namen Watergate complex trug. Dort war in den späten 1960ern und frühen 1970ern die Wahlkampfzentrale der amerikansichen Demokratischen Partei untergebracht. Unter Verantwortung des damaligen US-Präsidenten Richard M. Nixon, einem Republikaner, sollte eine Gruppe von mehreren Einbrechern Abhörwanzen im Komplex installieren. Kurz und knapp, die fünf Einbrecher ließen sich vom Wachschutz erwischen. Der US-Kongress rief daraufhin eine Untersuchungskommission ins Leben, welche die Hintergründe des Einbruchsversuches ergründen sollte und letztlich eine Menge Schmutz an die Öffentlichkeit förderte. Dieser Einbruch im Watergate-Komplex war dabei nur die Spitze des Eisberges, doch gab die dem ganen Skandal ihren Namen: Im Abschlussbericht wurde offiziell von der Watergate-Affäre gesprochen.

Nun war Watergate beileibe nicht der letzte Skandal, den die politische Landschaft zu verantworten hatte oder über sich ergehen lassen musste. Weitere folgten, überall auf der Welt. Aber auch für die brauchte man ein medienwirksames Schlagwort. Was die Benennung von Ereignissen angeht, erst recht, wenn es schnell gehen muss, sind Menschen reichlich unkreativ. Da wird geklaut und gemashupt, dass selbst megaupoad neidisch geworden wäre. Also sprach man vom „deutschen Watergate“ (Zeit, 1973, via Kristin), vom „klein-Watergate“, aber immer noch mit direktem Bezug zum „originalen“ Watergate. Mitunter hat sich das Water aber mehr und mehr verflüssigt und nur -gate ist an fester Substanz übrig geblieben um die vielen neueren Skandale zu bezeichnen, auch im Deutschen. (Für weitere Beispiele sei auf Kristin und Suz verwiesen).

Aus linguistischer ließt sich das wie folgt: Zunächst war da ein fester Eigenname für einen Gebäudekomplex, der sich (möglicherweise zufällig) in zwei Teile zerlegen lässt, nämlich water- und -gate.

Durch ein konkretes historisches Ereignis („Aufdeckung des Einbruchsversuches“) wurde das vermeintiche Kompositum mit einer neuen Bedeutung versehen („den Watergate-Skandal“). Diese neue Bedeutung wurde nun wiederum erweitert und das Kompositum bezeichnete gleich eine ganze Reihe von Ereignissen, die irgendwie an den „Watergate-Skandal“ erinnerten: Watergate hatte seinen Status als Eigennamen vorübergehend verloren und war nun ein produktiv zur Kompositabildung verwendbares Substantiv.

Aus (vielleicht nicht ganz so, s.u.) zufälligen Gründen hat sich dann aber nur -gate durchgesetzt, das diese Rolle als Platzhalter für eine Gruppe von Ereignissen („Skandale“) übernahm. „Zufällig“, weil sich prinzipiell auch, statt -gate, der Bestandteil water- als Platzhalter hätte durchsetzen können.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass sich auch das Erstglied eines eigennamigen Kompositums in dieser Art verselbständigen kann um in Verbindung mit anderen Wörtern wieder einen Eigennamen zu bilden, ist übrigens Occupy, das von der Bezeichnung Occupy Wallstreet herrührt und ebenfalls als AdJ2011 zur Wahl steht. Der einzige wirkliche Unterschied zwischen occupy- und -gate liegt meiner Meinung nach darin, dass man Occupy seinen Status als gebundenes Morphem bzw. Teil eines Kompositums der Getrenntschreibung wegen nicht ansieht.

Pragmatik

Doch zurück zum gate. In meinem Nominierungskommentar hatte ich angegeben, dass man mit ihm gebildete Komposita hauptsächlich verwendet, um die Angewohnheit mancher Medien zu persiflieren, dass irgendwelche Ereignisse zu Skandalen aufgebläht werden, die eigentlich keine sind.

Sollte dies stimmen, hätte -gate eine weitere Bedeutungsveränderung durchlebt: Weg vom echten Skandal und hin zum künstlich erzeugten.

Kristin wies (richtigerweise) darauf hin, dass dies nicht ganz der Wahrheit entspricht: -gate wird nach wie vor auch dazu verwendet, echte Skandale als solche zu benennen.

Was die Pragmatik, also die „Wissenschaft“ von der Verwendung sprachlicher Ausdrücke, angeht, eröffnen sich auch hier interessante Untersuchungsfelder. Meine Einschätzung war meiner selektiven Wahrnehmung geschuldet. Ich bin viel auf Twitter unterwegs und folge dort hauptsächlich zwei Gruppen von Twitterern: Linguisten und Piraten. Letztere haben seit der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus eine ungeahnte Medienaufmerksamkeit erfahren. Aufgrund ihres gelebten Verhältnisses zu Offenheit kommen von denen weit mehr Fehltritte an die Öffentlichkeit als von anderen Parteien, meist harmlose Geschichten, die aber breit durch die Medien getragen werden. Piraten wissen selbstverständlich um diesen Umstand und machen sich nicht selten darüber lustig. Dies geschieht (u.a.) dadurch, dass diese an sich schon künstlich aufgeblähten Skandälchen ironisierend noch weiter aufgeblasen und zu „Publicity-Katastrophen von Watergate-ähnlichen Ausmaßen“ erklärt werden.

Außerhab des Piratenschiffes jedoch hat sich diese überspitzende Verwendung von -gate-Komposita augenscheinlich noch nicht so stark durchgesetzt.

Das ist aus pragmatischer Sicht interessant, da man hier die Registerabhängigkeit einer Wortverwendung sehen kann. Als Register bezeichnet man in der Pragmatik den außersprachlichen Kontext, in dem eine sprachliche Äußerung getätigt wird: Wer Pirat oder den Piraten medienkritisch nahestehend ist, verwendet -gate-Komposita (i.d.R.) ironisierend, alle übrigen verwenden sie in ihrer ursprünglichen Lesart. (Achtung, stark vereinfachte Darstellung!)

Eine weitere interessante Frage wäre hier, ob diese ironisierende Nebenbedeutung auch im englischen Sprachraum zu beobachten ist, wo -gate ja herkommt.

Phonologie (?)

In meiner Nominierung habe ich die Vermutung geäußert, dass gate-Komposita auch aus phonologischer Sicht interessant sein könnten. Mein Beispiel war Guttengate, der „Skandal“ um die Benennung von Herrn von und zu Guttenberg als Berater der Europäischen Kommission für Fragen, „wie Internetnutzer, Blogger und Cyberaktivisten in autoritär regierten Ländern auf Dauer unterstützt werden können“ (wobei ich mir hier ob der intendierten Lesart von -gate nicht sicher bin…). Ich fand auffällig, dass man nicht *Guttenberggate sagt, sondern guttengate und vermutete, dass -gate ein Morphem ist, das sich an höchstens zweisilbige Wörter anhängt.

Kristin schlug aber eine alternative Erklärung für den Vorzug von Guttengate gegenüber *Guttenberggate vor, die auch mir im nachhinein plausibler erscheint: Es ist eine Analogiebildung zum etablierteren Guttenplag (-Wiki), das damals bei der Aufdeckung des Freiherren dunkler Machenschaften mediale Aufmerksamkeit erlangte und sich im lexikalischen Gedächnis der Sprecher festgesetzt haben dürfte. Auch erscheint mir ein Wort wie Piratengate trotz seiner Mehrsilbigkeit nicht zwangsweise unwohlgeformt; meine überstürtzte Vermutung phonologische Beschränkungen betreffend war also tatsächlich falsch.

Wo die Phonologie allerdings eine (nebengeordnete) Rolle gespielt haben könnte, wäre die Entscheidung, warum sich ausgerechnet -gate durchgesetzt hat und nicht etwa water-. Neben der Tatsache, dass „water“ an sich im englischen viel frequenter ist als „gate“, könnte hier eine Rolle spielen, dass gate mit nur einer Silbe kürzer ist als water und deswegen eher dazu tendiert sich zu verselbständigen als der längere, weil zweisilbige, Bestandteil „water“. Auch hier könnte -gate ein Ansatzpunkt für die Frage sein, ob bei solchen Abspaltungen die (autosegmentale) Länge des sich verselbständigten Teiles tatsächlich eine Rolle spielt, oder nicht.

Zusammenfassung

Es sind nun vier Stunden, sieben Tassen Kaffee und sechs Bildschirmseiten in der voreingestellten Bonsai-Schrift vergangen und ich habe nicht einmal die Oberfläche dessen angekratzt, was man vom Morphem oder Wort -gate ausgehend an sprachwissenschaftlichen Themen anreißen könnte:

  • Man könnte was über gebundene Morpheme schreiben, wie sie entstehen (Das him aus Himbeere stammt z.B. von mhd. *hinde, Hirschkuh ab, ein Wort, das heute allenfalls noch Jägern bekannt sein sollte; Eine Himbeere ist also wörtlich eine Hirschkuhbeere), welche Eigenschaften sie haben, usw.
  • Man könnte von -gate ausgehend über die semantischen Eigenschaften von Eigennamen schreiben und wie, im Fall von komplexen Eigennamen, aufgebaut sein können; Welche Eigenschaften die Bestandteile eines komplexen Eigennamen haben…
  • Welche Entwicklungen ein Wort wie „Watergate“ durchmacht, bevor es zerlegt, verändert und abgewandelt in unserer Sprache als registerabhängiges Morphem für eine ironisierende Lesart verwendet wird;
  • Welche Rolle phonologische Eigenschaften bei Entlehnungen spielen oder auch nicht…

Anglizismus des Jahres 2011?

Zuletzt noch ein paar Worte bezüglich der Eignung von -gate als AjD2011.

Gerechtfertigter Weise wenden sowohl Suz, als auch Kristin, als auch einige Kommentatoren ein, dass -gate mindestens seit 1973 im Deutschen verwendet wird und damit nicht aktuell genug ist, um als AdJ 2011 in Frage zu kommen.

Die Idee, -gate zu nominieren, war, wie oben bereits erwähnt, meinen Twitter-Aktivitäten geschuldet. Dort konnte ich kurz nach der Berlinwahl und der damit verbundenen Medienaufmerksamkeit um die Piraten einen (gefühlten) sprunghaften Anstieg der Verwendung von -gate in der Ironie-Lesart beobachten. Gut möglich, dass diese Entwicklung nur von Leuten nachempfunden werden kann, die die entsprechenden Kanäle verfolgen.

Blendet man Piraten und Piratenähnliche aus, dürfte sich zunächst an der Art der Verwendung und an der Häufigkeit des Auftretens von -gate anno 2011 nicht allzu viel verändert haben.

Betrachtet man auf der anderen Seite nur Piraten und -ähnliche, ist die Häufigkeit im letzten Drittel des Jahres geradezu expoldiert, einhergehend mit dem explosionsartigen Anwachsen der Aufmerksamkeit, die der Partei und ihren Mitgliedern nach Berlin zu Gute kam und dem ebenso schnell wachsenden Aufdecken von kleineren Sauereien seitens der Parteimitglieder.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich will nicht behaupten, dass -gate nur von Piraten, nur ironisierend oder auch nur in Bezug auf die Skandälchen der Partei verwendet wird; doch waren sie die ersten, die -gates in inflationärem Unfang verwendeten, weil sie die ersten waren, die derart oft ein künstliches mediales Aufblasen ihrer Fehltritte verkraften und verarbeiten mussten.

Vielleicht ist genau das ein Argument gegen Adj2011, aber ich prophezeie mal, dass -gate in diesem Jahr noch weit öfter ironisierend verwendet werden wird als noch in den vergangenen Jahren, und das nicht nur von Piraten.

Alternativen?

Auch schon oben kurz erwähnt, sehe ich, was die hier dargelegten Gedanken zum Skandalisierungsmorphem angeht, keinen Unterschied zwischen „-gate“ und seinem Konkurrenten „Occupy“, außer dem der Schreibung (Die relative Ordnung der Bestandteile damit gebildeter Komposita lasse ich mal außen vor…).

Dass ich -gate vorgeschlagen habe, lag schlicht daran, dass mit occupy jemand schneller war. Was die formalen Eigenschaften angeht, kann man alles, was ich hier und anderso über -gate geschrieben habe, 1:1 auf occupy übertragen (’till there’s evidence to the contrary).

Realistisch betrachtet ist Occupy damit mein persönlicher Favorit für den AdJ2011, icht zuletzt weil sich hier nicht die Frage nach der Aktualität stellt, auch wenn ich, anders als bei -gate, befürchte, dass „Occupy“ mit dem sich abzeichnenden Ende der dahinerstehenden Bewegung ebenfalls wieder aus dem produktiven Sprachschatz verschwinden wird. Nicht zuletzt kann man „occupy“ folgerichtig gleichermaßen als Basis für populärwissenschafltiche Linguistik benutzen wie -gate.

Und nur darum geht es (mir) bei der Wahl zum AdJ.


  • 1 Das Deppenappostroph hier, damit man nicht /flaks/ ließt…
  • 2 aka „Kartoffeln“
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3 Responses to Warum -gate?

  1. Ingmar sagt:

    Das like Button Plugin waere stark. Oder habe ich es nicht gefunden?

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    • Lupino sagt:

      Tschuldigung, war im spam-ordner hängen geblieben…

      Den like-Button gibt es hier nicht, weil ich eine irrational tiefgehende Abneigung gegen facebook habe und ich auch andere nicht dazu ermutigen will, dort mitzumachen ;)

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  2. Kristin sagt:

    Hey Patrick,
    also bei der Behauptung, dass prinzipiell beide Kompositionsglieder von watergate für eine Reanalyse bereitstanden, will ich widersprechen: Mir erscheint es nur logisch, dass gate als semantischer Kopf des Determinativkompositums diese Aufgabe übernimmt. (Die einzige Chance für water wäre meiner Meinung nach Mini-Reihenbildung gewesen, und zwar zusammen mit Waterloo und dann einer gemeinsamen ‘Dumm gelaufen’-Semantik – irgendwo gibt es einen alten ZEIT-Artikel, der sogar beide in der Überschrift hat, aber es scheint nicht generell assoziiert worden zu sein.)
    Dass Occupy sich anders verhält, liegt eher an seiner Sloganhaftigkeit, es handelt sich bei Occupy Wallstreet ja zunächst einmal nicht um ein komplexes Wort, sondern um eine Aufforderung.
    Das aber nur ganz schnell. Liebe Grüße,
    Kristin.

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